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Wissen & Info Blog

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24.04.2017

Das Leaky Gut Syndrom (durchlässiger Darm)

Viele haben es - nur wenige wissen es

Die Darmschleimhaut wird durch physiologische (gesunde) Darmbakterien aufgebaut und erhalten und stellt eine Barriere zwischen Darminhalt und Blutkreislauf dar. Als Leaky Gut Sysdrom (in Folge LGS) wird ein Fehler in der Verbindung der Schleimhautzellen (tight junctions) im Darm bezeichnet. Tight juctions sind bänderförmige Proteine, welche die Schleimhautzellen zusammen halten. Beim LGS kommt es zur erhöhten Durchlässigkeit (Permeabilität) der Darmschleimhaut. Infolge dessen können bakterielle Toxine, chemische Schadstoffe, Allergene, unverdaute Nahrungsbestandteile, Pilze, Fäkalien und vieles mehr in die Blutbahn gelangen. Die Folgen sind weitreichend und können an der Auslösung schwerer Krankheitsbilder beteiligt sein. Um solche Eindringlinge in den Blutkreislauf zu vernichten kommt es zu chronisch-entzündlichen Immunreaktionen (s

Silent Inflamation), welche ihrerseits wiederum das Immunsystem und Organe belasten.

Einige der wissenschaftlich untersuchten Erkrankungen mit Darmbeteiligung sind:

• Autismus

• Chronisches Müdigkeitssyndrom

• Colitis Ulcerosa

• Diabetes Mellitus Typ 1

• Herzkrankheiten

• Migräne und Kopfschmerzen

• Morbus Crohn

• Multiple Sklerose

• Neurodermitis

• Parkinson

• Psoriasis (Schuppenflechte)

• Reizdarmsyndrom

• Rheuma

• Zöliakie

• und so mach andere Beschwerden

Als Verursacher für LGS kommen unter anderem in Betracht:

• unverträgliche Ernährung mit isolierten Kohlehydraten wie (zu viel) Zucker, weißer Reis, Weizenmehl Produkte wie Weißbrot und Nudeln, ungesunde Fette wie in Wurst, Käse, raffinierte Pflanzenöle und bei Unverträglichkeit von Gluten und Kasein.

• regelmäßiger Alkoholkonsum

• Pilzinfektionen mit Candida (Pilzintoxikation)

• Medikamente wie Antibiotika, NSRA (Nicht-steroidale Anti-Rheumatika), Cortison, Bestrahlungen und Chemotherapien

• (Dauer-) Stress

• Umweltgifte wie Glyphosat (Pflanzenschutzmittel)

• Vitalstoffmangel

• Süßstoffe (Sucralose wahrscheinlich)

Nicht zu vergessen: Lebensmittel-Intoleranzen können auch die Folge eines LGS sein!

Das LGS kann heute relativ leicht ärztlich diagnostiziert werden: Durch den Lactulose-Mannitol-Test im Urin, den Zonulin-Test im Blutserum und das sekretorische IgA im Stuhl (sIgA).

Behandlung des LGS:

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um das LGS wieder los zu werden, wie Aufbau und Schutz der Schleimschicht, Regeneration der Darmschleimhaut, Hemmung der Entzündungen und andere Begleitmaßnahmen. Allerdings gehören solche Behandlungen und Beratungen in die Hände von ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen.

Autor: Günther Gruber

Quellen: fabian-müller.net, leakygutsyndrom.de, endoskopie-drscharf.at, zentrum der gesundheit, wikipedia

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23.04.2017

Süßstoffe und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

In der EU sind derzeit 11 verschiedene Süßstoffe zugelassen. Eines haben die meisten Süßstoffe gemeinsam: sie sind hundert bis tausendfach süßer als Zucker und kosten der Industrie nur einen Bruchteil dessen. Viele davon sind in Lebensmitteln, Light- und Süßgetränken, Süßigkeiten, Milchprodukten und sogar in (biologischen!) Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Bei der Lebensmittel-Verarbeitung werden oft mehrere dieser Chemikalien gemischt. Die unerwünschten Nebenwirkungen treten schleichend ein und können in Folge teilweise schwere Erkrankungen auslösen. Laut "Zentrum der Gesundheit" können Süßstoffe für eine rapide Degeneration der Nierentätigkeit verantwortlich sein. Der American Society of Nephrologie liegt eine Studie an erwachsenen Frauen vor, die täglich mindestens 2 Gläser Light-Limonaden tranken, und daraufhin innerhalb eines Jahrzehntes ca. 30% ihrer Nierenfunktionen einbüssten. Außerdem gaukeln künstliche Süßstoffe dem Gehirn vor, dass „Süßes“ in den Körper gelangt ist, jedoch fehlt die Glykose, was in Folge Hunger auslöst und letztendlich Gewichtszunahme bewirken kann. Futtermittelhersteller wissen das schon längst und preisen mit dem Slogan: „Süßstoffe erhöhen Gewicht und Profit“ ihre Masthilfsmittel an. Abgesehen von körperlichen Auswirkungen sind negative Folgen auch für unsere Gewässer – einschließlich Trinkwasser inzwischen nachgewiesen. Die chemischen Bestandteile von Süßstoffen werden vom menschlichen Körper zum Großteil wieder ausgeschieden und können von Kläranlagen nicht ausgefiltert werden. Dadurch gelangen sie wieder in unsere Gewässer. Laut Internet- Recherche soll kein einziger Zuckerersatzstoff unbedenklich sein. Eine auf der alljährlichen Nephrologen- Konferenz in San Diego vorgestellte Studie an 3000 Frauen belegte, dass sich Light-Getränke negativ auf die Nierenfunktion auswirken. Dabei wurde festgestellt, dass bei erwachsenen Frauen mit einem täglichen Konsum von mindestens zwei Dosen Light-Getränken, sich die Nierenfunktion innerhalb von 10 Jahren um ca. 30% verschlechterte.

An dieser Stelle werden zwei der gängigsten Süßstoffe und ihre „Nebenwirkungen“ kurz beschrieben:

Aspartam (E 951)

tritt auch unter den Alias-Namen NutraSweet, Amino-Sweet, Canderel, Equal Classic und Sanecta auf. Aspartam ist in Erfrischungsgetränken, Backwaren, den meisten Süßwaren, Milchprodukten, Fertiggerichten u.s.w. enthalten. Es wurde 1965 in einer Tochterfirma von Monsanto entdeckt. Inzwischen ist der Süßstoff in über 90 Ländern und mehr als 9000 Produkten enthalten. Aspartam wird aus Methanol und den zwei Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure hergestellt und löst sich im menschlichen Körper wieder in seine drei Bestandteile auf. Methanol zerfällt im Körper zu Formaldehyd und Ameisensäure. Aspartam wird nachgesagt, verschiedene Erkrankungen, von negativen Wirkungen auf das zentrale Nervensystem mit dem Gehirn wie chronische Müdigkeit, Parkinson u.s.w. bis hin zu Tinnitus, Migräne, Impotenz und Menstruationsbeschwerden begünstigen. Die Liste soll über mehr als 90 angeblich gut dokumentierte Symptome verfügen.

Sucralose (E 955)

greift anscheinend mehr in den Stoffwechsel ein, als bislang angenommen – mit vielfältigen und dauerhaften „Nebenwirkungen“. Wenn man die pathologischen Verkettungen dieses scheinbar harmlosen Süßstoffes unter die Lupe nimmt, wird man zwangsläufig hellhörig:

Laut dem Journal of Toxicology and Environmental Health führte ein Experiment an Ratten, denen der Süßstoff 12 Wochen lang verabreicht wurde zu einer Reduzierung der gesunden (nicht aber der schlechten!) Darmbakterien um bis zu 50% und mehr, einem erhöhten PH-Wert im Kot und einer schlechteren Aufnahme von Medikamenten. Die Bakterienstämme konnten sich auch nach einem dreimonatigen Verzicht auf Sucralose nicht mehr regenerierten. Wenn man bedenkt, dass die gesunden Darmbakterien für den Aufbau einer ebenfalls gesunden Darmschleimhaut verantwortlich sind, ist es nahe liegend, dass durch Sucralose z.B. das fatale Leaky Gut-Syndrom ausgelöst werden kann. (Das Leaky Gut- Syndrom wird im folgenden Artikel näher beschrieben)

Fazit:

Im Interesse der eigenen Gesundheit sollte man beim Konsumieren immer das Kleingedruckte auf den Verpackungen lesen und die wichtigsten E-Nummern für künstliche Süßstoffe kennen (zur Vereinfachung: es sind alle zwischen E 950 und E 970) und sich im Zweifel für ein alternatives Produkt zu entscheiden. In wie weit man den Studien der Hersteller und den Zulassungsinstitutionen vertraut, bleibt jedem selbst überlassen.

Autor: Günther Gruber

Quellen: rosenfluh.ch, zeit.de, welt.de, ugb.de, gesundheit und wissenschaft.com, wikipedia.org, zentrum der gesundheit.de, gesundheit, inpunkto4you und wissenschaft.com,

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